Beiträge
zur
Wirtschaftsgeographie
und
Regionalentwicklung

 

 

 

Institut für Geographie
  Nr. 1-2015 Ivo Mossig, Verena Andreas, Kevin Kirschner, Jörn-Henning Schrader, Jonas Wienstroer
  Zur Beschäftigungsdynamik in der Wissensökonomie Studentisches Wohnen in Bremen
Zur Wohnsituation der Studentinnen und Studenten an der Universität Bremen 2014/15 im Vergleich zu 2009/10
    In Zeiten wachsender Studierendenzahlen und einer verstärkten Nachfrage nach bezahlbarem Wohnungen in innerstädtischen Lagen nimmt die Konkurrenz um studentischen Wohnraum zu. Die Entscheidung, in welcher Wohnlage und in welcher Wohnform die Studierenden leben möchten, unterliegt zunehmend finanziellen Restriktionen. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Studie die Wohnsituation der Studierenden an der Universität Bremen und adressiert drei zentrale Fragestellungen: a) wo wohnen die Studierenden in Bremen, b) in welchen Wohnformen leben sie und (c) welche finanzielle Belastung geht für die Studierenden mit der jeweiligen Wohnsituation einher? Die Untersuchung schließt an eine Befragung aus dem Wintersemester 2009/10 an, so dass Veränderungen im Zeitverlauf erfasst werden konnten.
  Nr. 1-2014 Daniel Hüfner und Ivo Mossig
  Zur Beschäftigungsdynamik in der Wissensökonomie Standortanforderungen von Internet-Start-ups
Eine diskursanalytische Untersuchung am Beispiel der Internetökonomie in Berlin
    Sie nennen sich Soundcloud, Researchgate, 6Wunderkinder oder Zalando - junge Gründer, die das Internet im Rahmen ihrer Geschäftsideen auf vielfältige Weise nutzen, zieht es nach Berlin. Nationale Gründerstatistiken zeigen, dass sich Internetunternehmen nirgendwo besser gründen lassen als in Berlin, Hamburg oder München. Allerdings finden Hamburg und München in der medialen Berichterstattung kaum Beachtung. Mit viel Hysterie und Enthusiasmus rufen Medien und Blogs stattdessen die Bundeshauptstadt als Start-up-Metropole der Zukunft aus. Doch warum ist das so? Wonach suchen digitale Existenzgründer in Berlin, was sie an anderen IT-Gründerhochburgen nicht finden? Warum konzentrieren sich Web- und Softwareunternehmen an einem Stadort wie diesen? Antworten darauf gibt eine diskursanalytische Untersuchung der drei wichtigsten deutsch-sprachigen Gründer-Blogs. Die Ergebnisse zeigen, dass Berlin spezielle Standortansprüche der Gründer bedient. Insgesamt identifiziert die Diskursanalyse drei zentrale Anforderungsbereiche: Die lokale Verfügbarkeit von Wagniskapital, die dortige Internationalität sowie ein szene-basiertes Ökosystem und sozio-kulkturelles Raumangebot.
  Nr. 1-2013 Ivo Mossig, Florian Smets und Matthias Scheibner
  Zur Beschäftigungsdynamik in der Wissensökonomie Struktur- und Entwicklungsanalyse der Arbeitsmarktregionen in Deutschland 2001 - 2009
    Regionale Strukturpolitik zielt darauf ab, Standortnachteile strukturschwacher Regionen durch Fördermaßnahmen auszugleichen und regionale Entwicklungsunterschiede abzubauen. Zudem soll das generelle Wachstumsziel unterstützt werden. Doch anhand welcher Kennziffern lassen sich strukturelle Unterschiede identifizieren und wie dynamisch ist die Beschäftigtenentwicklung auf regionaler Ebene?
Vor diesem Hintergrund werden in diesem Beitrag drei zentrale Fragestellungen bearbeitet:
1.   In welchen Arbeitsmarktregionen haben zwischen 2001 und 2009 überdurchschnittlich positive sowie besonders negative Beschäftigtenentwicklungen stattgefunden?
2.   Welche räumlichen und sektoralen Konzentrationsprozesse lassen sich feststellen? Stehen die Konzentrationsmaße in einem direkten Zusammenhang zur Beschäftigtenentwicklung?
3.   Welchen Einfluss übt die Wachstumsdynamik der einzelnen Wirtschaftszweige auf die Beschäftigtenentwicklung in den Arbeitsmarktregionen aus? Weisen Arbeitsmarktregionen mit überproportional wachstumsstarken Branchen auch ein überproportionales Beschäftigtenwachstum auf?
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Nr. 2-2012 Christian Kluck  
Zur Beschäftigungsdynamik in der Wissensökonomie
Zur Beschäftigungsdynamik in der Wissensökonomie

Die Entwicklung von wissensintensiven-unternehmensorientierten Dienstleistungen in Deutschland
  Die Arbeit untersucht die Beschäftigungsdynamik in der Wissensökonomie. Als zentrale Unternehmen der Wissensökonomie werden wissensintensive unternehmensorientierte Dienstleistungen (engl. KIBS) angesehen, da sie explizit Know-how und spezielle Fähigkeiten anbieten. Die standardmäßig zur Beschreibung des generellen Wachstums von KIBS herangezogenen Ansätze der Externalisierung, Interaktion und Innovation werden vorgestellt und diskutiert. Der KIBS-Sektor sollte jedoch nicht als homogene Einheit betrachtet werden. Vielmehr müssen seine Branchen und Subbranchen differenziert beleuchtet werden. Es wird aufgezeigt, dass der KIBS-Sektor intensiven inneren Dynamiken unterliegt. Die Antriebskraft dafür basiert auf den vielfältigen wirtschaftlichen Aktivitäten der KIBS-Unternehmen. Dies ist mit zunehmenden Ausdifferenzierungsprozessen verbunden. Entsprechend offenbart die Analyse der Daten für die verschiedenen Teilbereiche des KIBS-Sektors unterschiedliche Wachstumsraten. Einige Bereiche weisen rapides Wachstum auf, andere sind durch Stagnation und auch Beschäftigungsrückgänge gekennzeichnet. Es werden die beschäftigungswirksamen Subbranchen des KIBS-Sektors identifiziert und es wird gezeigt, dass es entgegen der Erwartungen nicht die populären technologieorientierten KIBS (t-KIBS) sind, die sich in Deutschland am schnellsten entwickeln, sondern die sogenannten p-KIBS (professional oder personal KIBS). Um die unterschiedlichen Dynamiken besser zu verstehen, ist es notwendig, die Tätigkeitsbereiche der verschiedenen Teilbranchen des KIBS-Sektors zu kennen und entsprechend zu berücksichtigen.
Nr. 1-2012 Ivo Mossig  
Stichprobenauswahl
Stichproben, Stichprobenauswahlverfahren und Berechnung des minimal erforderlichen Stichprobenumfangs
  Wann ist eine Stichprobe repräsentativ? Wie viele Personen müssen befragt, wie viele Messwerte erhoben werden, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen? Anhand welcher Verfahren kann die Auswahl der Stichprobenelemente vorgenommen werden? Welche Vor- und Nachteile sind mit dem jeweiligen Stichprobenauswahlverfahren verbunden? Der vorliegende Beitrag widmet sich der Beantwortung dieser forschungspraktischen Fragen. Der minimal erforderliche Stichprobenumfang hängt von der anvisierten Fehlergenauigkeit (tolerierter Fehler), der gewählten Sicherheitswahrscheinlichkeit sowie der Größe der Grundgesamtheit ab. Es wird analysiert, wie sehr diese Parameter den Stichprobenumfang beeinflussen.
Nr. 3-2011 Christian Kluck und Lars Schieber  
Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremen
Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Bremen.

Standortfaktoren, Wissensquellen und Kooperationen in der Bremer Software- und Werbewirtschaft
  Auf der Kultur- und Kreativwirtschaft ruhen vielen Hoffnungen als Impulsgeber für eine positive Regionalentwicklung. Die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zeichnen sich einerseits durch teilweise bedeutende Beschäftigungszuwächse aus und sind deshalb aus wirtschaftspolitischer Perspektive besonders interessant. Andererseits benötigen sie besondere Standortfaktoren, die "urban amenities", um sich erfolgreich entwickeln zu können. Der vorliegende Bericht zeigt die Bedeutung verschiedener Standortfaktoren für zwei besonders arbeitsmarktrelevante Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft auf. Im Fokus stehen hier die Software- und Werbewirtschaft. Es wird ein Überblick über die räumliche Verteilung beider Branchen in der Stadt Bremen gegeben. Weiterhin präsentiert die Studie die Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren und deren Bewertung aus Sicht der Unternehmen und verdeutlicht branchenspezifische Unterschiede. Zusätzlich werden bedeutende Wissensquellen und Kooperationsbereiche der Bremer Software- und Werbewirtschaft identifiziert.
Nr. 2-2011 Lars Schieber und Ivo Mossig  
Clusterentwicklung und -politik in der Verpackungsmaschinenbau-Industrie Mittelhessens
Clusterentwicklung und -politik in der Verpackungsmaschinenbau-Industrie Mittelhessens
    Mit dem Clusterkonzept sind vielfältige Hoffnungen verbunden, Impulse für eine positive Regionalentwicklung geben zu können. Allerdings zeigen Beispiele von positiven und negativen Clusterentwicklungen über einen längeren Zeitraum in unterschiedlichen Regionen, dass es keinen ideal-typischen Verlauf der Clusterentwicklung gibt. Die Determinanten der Clusterentwicklung bedürfen daher einer genaueren Überprüfung. Die (Regional-) Politik setzt seit einigen Jahren verstärkt auf das Instrument der Clusterpolitik, um solche räumlichen Ballungen zu unterstützen und mögliche Vorteile für die Unternehmen und weitere Akteure zu erzeugen. Mit der Untersuchung dreier Cluster der Verpackungsmaschinenbau-Industrie im Landkreis Schwäbisch-Hall, in der Region Stuttgart sowie in Mittelhessen werden einerseits sehr unterschiedliche Clusterentwicklungen vorgestellt und analysiert, welche Faktoren für diese unterschiedliche Entwicklungen verantwortlich sind, und zum anderen der Frage nachgegangen, welche Rolle die Politik bei der Clusterentwicklung spielt und welche Einflüsse die Clusterinitiativen auf die Unternehmen haben. Der Schwerpunkt der vorliegenden Studie liegt auf dem Cluster in Mittelhessen, das sich in den letzten Jahren tendenziell schlechter entwickelt hat als die wesentlich erfolgreicheren Cluster in Baden-Württemberg. Somit wird insbesondere die Frage behandelt, welche potenziellen Clustervorteile sich in Mittelhessen nicht entfaltet haben und welche weiteren Ursachen der negativen Entwicklung zugrunde liegen.
   
Nr. 1-2011 Lars Schieber und Ivo Mossig  
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Clusterentwicklung und -politik in der Verpackungsmaschinenbau-Industrie Baden-Württembergs
  Mit dem Clusterkonzept werden Hoffnungen auf eine erfolgreiche Regionalentwicklung verbunden. Jedoch können sich Cluster über einen längeren Zeitraum sowohl positiv als auch negativ entwickeln. Die Determinanten der Clusterentwicklung bedürfen daher einer genaueren Überprüfung. Mit dem Instrument der Clusterpolitik werden solche räumlichen Ballungen derselben Branche unterstützt, um Vorteile für die ansässigen Unternehmen zu generieren. Anhand dreier Cluster der Verpackungsmaschinenbau-Industrie im Landkreis Schwäbisch-Hall, in der Region Stuttgart sowie in Mittelhessen wird zum einen untersucht, welche Faktoren für unterschiedliche Clusterentwicklungen verantwortlich sind und zum anderen, welche Rolle die Politik bei der Clusterentwicklung spielt und welche Einflüsse die Clusterinitiativen auf die Unternehmen haben.
Nr. 2-2010 Ivo Mossig und Ansgar Dorenkamp  
Shopping-Malls und Business Improvement Districts als Instrumente zur Belebung innerstädtischer Geschäftszentren? - Das Beispiel der Stadt Gießen
Shopping-Malls und Business Improvement Districts als Instrumente zur Belebung innerstädtischer Geschäftszentren?

- Das Beispiel der Stadt Gießen
  Auf der Suche nach neuen Konzepten und Instrumenten, um den anhaltenden Bedeutungsverlust der innerstädtischen Geschäftszentren aufzuhalten, werden derzeit zwei Maßnahmen intensiv diskutiert und praktiziert: Erstens die Ansiedlung von Shopping-Malls in integrierten Lagen innerhalb der Innenstadt sowie zweitens das neue planungsrechtliche Instrument der Business Improvement Districts. Aufgrund der Eröffnung der Shopping-Mall "Galerie Neustädter Tor" im Oktober 2005 sowie der konsequenten Umsetzung des ursprünglich aus den USA stammenden Konzepts der Business Improvement Districts lässt sich am Beispiel des mittelhessischen Oberzentrums Gießen (75.000 Einwohner) die Frage nach den Möglichkeiten der Revitalisierung der innerstädtischen Geschäftszentren durch diese beiden Maßnahmen in nahezu einzigartiger Weise analysieren.
Nr. 1-2010 Ivo Mossig und Tobias Tkaczick  
Wohnsituation der Studentinnen und Studenten in Bremen
Wohnsituation der Studentinnen und Studenten in Bremen

Herausgeber: Prof. Dr. Ivo Mossig  
Schriftleitung: Matthias Scheibner  
Kontakt:
Universität Bremen
Institut für Geographie
Bibliothekstraße 1
28359 Bremen

Tel.: 0421 / 218 - 67019

E-Mail: mossig@uni-bremen.de
 
ISSN: 2191-124X